Agile Produktentwicklung

Unser persönliche Ziel für das Projekt war ein funktionierendes, konkurrenzfähiges System zu bauen und ins Finale einzuziehen. Ich bin Simon Jeger, 22, komme aus Murten und studiere Maschinenbau an der ETH Zürich. Ich bin ein Teil vom Team “Findus” einem fünfköpfigen Team, dass gemeinsam das Basisjahr an der ETH Zürich macht im Maschinenbau und es geht darum, ein System zu entwickeln, das auf einen Asteroiden geschossen wird, um dort Bodenproben zu sammeln und zu erforschen und eine Flagge zu setzen.

Wir haben uns am Anfang auf ein paar Kernfunktionen fixiert z.B. auf das Laufen, den Kran, und einen Flaggenmechanismus und sobald wir die Punkte hatten, haben wir uns als Team aufgeteilt, und als Zweierteams entwickelt. Der Coach ist vor allem für uns dagewesen, wenn wir Fragen hatte im Team, und wenn wir Fragen hatten zur Planung, z.B: zur agilen Produktentwicklung oder zu Prinzipien wie man soetwas angeht und ein Produkt plant.

Agile Produktentwicklung heisst für mich, dass wir in vier verschiedenen Sprints gearbeitet haben, und jeder Sprint ist so gedacht gewesen, dass man etwas macht, es abschliesst, und dann funktioniert es. Kurz vor der Qualifikation ist es noch darum gegangen, so kleine Details zu optimieren, z.B. die Kabelführung ist noch nicht optimal gewesen, und dann ist es noch darum gegangen alle Funktionen durchzutesten. Die Qualifikation ist für uns sehr gut gelaufen; ich bin eigentlich wirklich zufrieden gewesen, wir haben gegen alle Teams sehr viele Bodenproben sammeln können, das einzige, was uns heruntergezogen hat, waren all die Strafpunkte.

Die Teamdynamik war bei uns sehr gut, und da bin ich auch sehr froh. Ich glaub das wichtigste in dem Projekt ist am Anfang ein sehr gutes Team zu suchen bei dem man weiss, dass alle gleich viel Zeit investieren möchten. Von daher ist es bei uns sehr gut gegangen, und wir haben niemals Spannungen gehabt. Das Finale ist für uns ein bisschen mit Pech verlaufen, da wir in der KO-Phase gegen den jetztigen zweiten gespielt haben, und dann verloren haben. Nach dem Finalspiel ist natürlich schon Entäuschung dagewesen, aber schlussendlich geht’s bei dem Innovationsprojekt darum, dass wir viel lernen. Und das ist etwas, klar lernt man in den Vorlesungen die Theorie und das ist sehr wichtig, aber wirklich verstehen tut man es erst beim Anwenden.